Aktuelles 2016

Regenbogen - Schweine können keinen Himmel sehen...

Ein Himmelsphänomen von Ruth Levap Zehnder
Fünf Zentralschweizer Kunstschaffende wurden eingeladen, den Schweinen die Schönheit und die Weite des Himmels zu offenbaren. Die entstandenen Himmelsdarstellungen können Sie im Rahmen einer Vernissage auf fünf Höfen im Kanton Luzern besichtigen.





Die Installation auf der Neualp steht. Trotz Sauregen 50 Vernissagebesucher.




Fotograf: Thomas Zimmermann, LU

Innerschweizer Kulturprojekt 2016 der Alber Köchlin Stiftung.
DER KLEINE REGENBOGEN. Installation.

Der Regenbogen ist für mich in Sinnbild für Vielfalt und Lebensfreude. Genau das trifft auf die glücklichen Schweine auf der Neualp zu.

Den Atmosphärisch sehr kurzlebigen Regenbogen wollte ich durch die Materialisierung etwas länger am Leben erhalten. Er verjüngt sich einseitig weil diese Tiere ein glückliches, aber sehr kurzes Leben in der freien Natur geniessen drüfen. Der Halbkreis steht als Symbol für den ewigen Kreislauf.

Mit den sechs Grundfarben des Regenbogens (Spektralfraben) wollte ich auch auf die veilfältige Kostbarkeit aufmerksam machen. Das Grün habe ich verdoppelt, weil Grün die Farbe des Lebens, des Überlebens ist.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Herrn Josef Schnider, Reinhard Schreinerei AG Kriens, für sein kompetente und taträftige Mitarbeit bedanken.


DIE INSTALLATION IST BIS AUF WEITERES ZU BESICHTIGEN. Richtung Eigental (LU) bis Holderchäppeli (Parkplätze + Bushaltestelle), dann kleiner Fussmarsch Richtung Dorschnei.

Link zur Internetseite: Sehnsuchtsau





Aktuelles 2015

Galerie Kriens, Schachenstrasse 9, 6010 Kriens

Thematische Ausstellung zu Umwelt und Gesellschaft
Seit langem beschäftigt mich unser Umgang mit der Natur und unserer Umwelt. Gleichzeitig ist auch im gesellschaftlichen Bereich vieles nicht zu übersehen.
Da ich diese Wahrnehmungen nicht achselzuckend ignorieren kann und ich mich dem hilflos ausgeliefert fühle, muss ich wenigstens in meiner puristischen Sprache darüber reden.
In dieser Ausstellung zeige ich sowohl Huldigungen an die Natur, aber auch unübersehbar Zerstörerisches von uns Menschen. Die Natur ist für mich eine nicht materielle Kostbarkeit, zu der wir noch viel mehr Sorge tragen müssen. Gibt es etwas Schöneres als den Frühling? Wenn er uns wieder Farben und sein frisches Grün schenkt!

Nebst dem inhaltlichen Aspekt müssen die Farben auch ihre eigene Dynamik entwickeln, ein Wechselspiel zwischen Spannung und Angleichung, zwischen Tiefe und Vordergründigkeit. Es muss ein Farbdialog oder eine farbliche Zwiesprache entstehen.


Ausstellung: 23. Oktober bis 15. November 2015
Vernissage: 23. Oktober 2015, 19.00-21.00 Uhr

Link zur Galerie Kriens: Link

Weitere Bilder: Link





Austellungen 2014/2013

Galerie Müller, Haldenstrasse 7, 6006 Luzern

Neuste Werke
Sichtbares und Unsichtbares in konkreten Linien, Formen und Farben

Ausstellung: 24. Januar bis 22. Februar 2014


Link zur Galerie Müller: www.galeriemueller.ch















Kornschütte, Kornmarkt 3, 6004 Luzern

Herbstsalon, vom 14. - 28. September 2013

Eine Ausstellung der visarte zentralschweiz.
Vernissage: Freitag, 13. September 2013, 18.00 Uhr
Finissage: Samstag, 28. September 2013, 11.00 Uhr

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 10.00 bis 18.00 Uhr,
Samstag, Sonntag und Feiertage, 10.00 bis 16.00 Uhr

Link visarte zentralschweiz: www.visarte-zentralschweiz.ch





Galerie Müller, Haldenstrasse 7, 6006 Luzern

Ausstellung "DER WEITE WEG", vom 19. Juli - 17. August 2013
Aus hellem Braun und Oliv in ein sandfarbenes Gelb führen die abgewinkelten Farbbänder, blaue Felder blitzen zwischen ihnen auf: «Der weite Weg» heisst das Bild, das Ruth Levap Zehnder als titelgebendes Leitbild ihrer Ausstellung bezeichnet. Einen Aufbruch ins Lichte und Helle markiert dieser Weg, der seinen Anfang mit einer Serie früherer Arbeiten nimmt, die sich an der Zahl 49 orientiert. Sieben mal sieben quadratische Felder, teils im Quadrat, teils in der Raute angeordnet, manchmal in der Diagonalen unterteilt, von Linien durchzogen, geben den Farben eine Struktur, die ihre Variationen und Verläufe ordnet. Minutiös abgemischt, fassen die Farben in ihrer geometrischen Ordnung im Kontrast und gleitenden Gleichklang die ganze Palette der Gefühle, von Trauer und Verzagtheit über Auflehnung und Hoffnung bis hin zur Freude und Ermutigung. Ruth Levap Zehnder setzt in ihrer Malerei, die sich strenger Regel bedient und doch intuitiv und ohne Berechnung entsteht, eigenes Fühlen und Erleben ins Bild. Ellipsen, die sich mit horizontalen und vertikalen Linienmustern im Spirallauf durchdringen, diagonal durchbrochene Ellipsen, die das kraftvolle Aufbrechen von Frühlingsfarben ins Bild bringen, fügen sich ein in das Erleben von Werden und Vergehen. Die Ausstellung in der Galerie Müller in Luzern gibt einen Einblick in Jahre kontinuierlicher und konsequenter künstlerischer Arbeit. Ruth Levap Zehnder fand in ihrer Konzentration auf die Farbe, der Reduktion der Form auf geometrische Grundstrukturen immer neue Wege, auszudrücken, was sie bewegt und beschäftigt.
Urs Bugmann

Link zur Galerie Müller: www.galeriemueller.ch